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Gartentipps
1. April

2016

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Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose…

Der Frühling ist die richtige Zeit für den Rosenschnitt.
So erhalten Sie Ihre Rosen vital und regen damit die Pflanze an, üppig zu blühen.

Dabei stellen sich viele W-Fragen: Wie und womit und was und wieviel?

Wann schneiden?
Die alte Gartenregel sagt: Rosen werden geschnitten, wenn die Forsythien Ihre Knospen öffnen. Sie haben keine Forsythien? Gut so, denn die sind steril und haben für Insekten, Vögel und Bienen wenig bis garkeinen ökologischen Wert. Wenn also dieser Indikator fehlt, dann dürfen Sie Mitte bis Ende März schneiden wenn die Temperaturen nachts über Null Grad sind, damit die geschnittenen Triebe nicht zurück frieren.

Womit schneiden?
Natürlich mit der „Rosen“schere  – und bitte nur damit.
Keine Heckenschere, keine Astschere, keine Motorsäge, keine Motorsense ;-)
Verwenden Sie unbedingt eine scharfe Schere damit die Triebe glatt und sauber abgeschnitten werden. Der Schnitt verläuft etwa fünf Millimeter oberhalb einer Knospe leicht schräg ansteigend, so kann das Regenwasser gut ablaufen. Die Wundfläche sollte so klein wie möglich sein. Schneiden Sie also lieber etwas zu gerade als zu schräg. Der Schnitt sollte außerdem so angesetzt werden, dass die oberste Knospe nach außen zeigt.

Welche Rose haben Sie?
Alle Rosen benötigen einen anderen Schnitt.
Es gibt Kletterrosen, Heckenrosen, Beetrosen, Strauchrosen, Balkonrosen…
Ich bevorzuge im wesentlichen 2 Rosentypen zu unterscheiden die am häufigsten vorkommen: Die Kletterrose und die Beetrose / Edelrose.

Kletterrose schneiden:
Die Kletterrose sollte so geschnitten werden dass sie weiter nach oben wächst und nicht zuviele Triebe entfernt werden. Lichten sie 1/3 der Pflanze aus. Wildtriebe aus der Unterlage, zu schwache Triebe im unteren Bereich und verholzte Triebe gehören komplett entfernt.

Beetrose Edelrose Bodendeckerrose schneiden:
Eine Beetrose soll im Idealfall viele Blütentriebe mit zahlreichen Blüten ausbilden. Dabei darf sie aber nicht zu langtriebig werden, denn sonst fällt die Pflanze auseinander und verliert ihren buschigen Charakter. Lassen Sie an einer schwachwachsenden Beetrose nur drei gesunde Triebe mit drei Augen zurück. Eine starkwachsende Beetrose schneiden Sie auf fünf Triebe mit je fünf Knospen zurück.
starkwachsenden Sorte lassen Sie fünf bis sechs Triebe stehen.

Tipp: Sowohl bei allen Beetrosen als auch älteren Edelrosen schneidet man immer einen mehrjährigen Trieb bis zum Ansatz am Boden zurück. Damit wird die Verjüngung durch Neuaustriebe aus der Basis angeregt.

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